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Aktuelles

Die ÜZL bedankt sich für das erwiesene Vertrauen bei der Stadtratswahl. Folgende Kandidaten der ÜZL sind in den neuen Stadtrat der Periode 2014 bis 2020 gewählt:

Christel Pottler

Dr. Peter Brech

Peter Pfaff

Michael Minnich

Tobias Hetterich

 

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Informationen

Die neue Vorstandschaft:

v.l. Lydia Hofmann, Frauenstammtisch (TÜV), Petra Hohenberger, stellv. Vorsitzende, Nicole Tschiggfrey, stellv. Schatzmeisterin, Michael Minnich, stellv. Vorsitzender, Peter Pfaff, 1. Vorsitzender, , Franz Hofmann, Kassenprüfer, Karl-Heinz Hiemann, Schatzmeister, Karl-Heinz Schübert, Ehrenvorsitzender, Christoph Winkler, Schriftführer,

 

 

 

 

 

Heimatgeschichte hautnah.

 

Ferienprogramm der Stadt Zeil führte zur Burgruine Schmachtenberg.

 

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Zeil unter Federführung und Organisation der ÜZL und der VhS ging es diesmal zur Burgruine Schmachtenberg.

17 Kinder hatten sich angemeldet um Geschichte und Geschichten um die Burgruine zu hören und zu erleben. Unter Führung von Altbürgermeister Christoph Winkler und Unterstützung von Petra Hohenberger wurde nach Erreichen der Burg erst einmal mit Hilfe eines Bandmaßes die Zeit seit der ersten urkundlichen Erwähnung der heutigen Stadt Zeil dargestellt. Die Kinder erfuhren wie mit Hilfe von  Hölzern aus der Burgmauer und den Jahresringen die Bauzeit festgestellt werden kann, warum und wie die Burg gebaut wurde, dass Steine vom Castrum Cilanum , das am  heutigen Käppele stand, verwendet wurden und wie man das sieht. Viele Fragen taten sich auf über Ritter, Wehrhaftigkeit, Waffen der Burg, und natürlich auch warum diese Burg nun eine Ruine ist. Der Bauernkrieg 1525 führte zur ersten Zerstörung und dass der damalige bischöfliche Amtmann Gabriel von Streitberg die Tore öffnete und sich ergab, begeisterte die Besucher weniger, hatten man doch wenigstens einen Kampf erwartet. Zwar brannten die Bauern die Burg nieder, aber später mußten die Zeiler und Schmachtenberger die Burg wieder aufbauen und auch noch alles bezahlen was dieser Amtmann verloren hatte. Dieser hatte darüber eine lange Liste geschrieben, die es heute noch gibt und doch überraschend war. 30 Jahre später wurde dann die Burg endgültig zerstört. in der folgenden wechselvollen Geschichte wurde die Burg ausgeschlachtet und die Steine für Weinbergsmauern, Häuser und später für den Bau des bischöflichen Jagdschlosses in Zeil, heute Finanzamt, verwendet. Trotzdem ist die Ruine noch heute imposant.  Beim weiten Blick ins Tal auf der Südmauer konnten die Buben und Mädchen den besonderen und überragenden Ort der Burg genießen und auch verstehen, dass es wohl keinen unterirdischen Gang zur Burg Zabelstein gegeben hat, gab es doch nicht einmal einen Brunnen auf der Burg. Nach dem Rundgang gab es eine kleine Stärkung im Burginnern und es kam zum Höhepunkt, die Begehung des alten Kellers. Normalerweise vom Naturschutz abgesperrt als Fledermauskeller für den Winter, konnte diesmal mit Fackeln hinabgestiegen werden und bei der  Kühle des Kellers und den Schattenwurf der Fackeln wurde es manchem unheimlich. Nach der Vorstellung des Filmes über den  Rundfluges und der Begehung der virtuell wieder entstandenen Burg, war viele  froh wieder den Keller verlassen zu können. Natürlich durfte zum Schluß eine Schatzsuche nicht fehlen die schnell erfolgreich verlief. Zum Andenken bekamen alle Kinder ein Bild von der Burg wie sie einmal ausgesehen hat und konnten sich später noch ein persönliches Bild in der Stadtverwaltung abholen das im Zwinger der Burg von jedem gemacht wurde.

 

 

 

 

 

 

Keramikkunst kennengelernt

Überparteiliche Zeiler Liste besucht Zeiler Töpferwerkstätte

 

 

Zeil. Überraschung pur. Klein – aber fein, so präsentierte sich die neue Töpferwerkstatt im ehemaligen Mesnerhaus hinter der Stadtpfarrkirche. In anheimelnder, familiärere Atmosphäre erlebte die Überparteiliche Zeiler Liste (ÜZL) bei ihrem Monatstreffen das Kunstatelier inklusive persönlich gestaltetem Ambiente.

Zweite Vorsitzende Petra Hohenberger begrüßte die zahlreich vertretenen Mitglieder der  „ÜZL-Familie“ und besonders die „Meisterin des Keramikhandwerks“, Marianne Krug-Schütz. Diese erläuterte ihren beruflichen Werdegang und verwies auf die Geschichte des Hauses vom Erwerb dank der Mithilfe von Bürgermeister Thomas Stadelmann bis zur „Radikalerneuerung“ unter der Regie des Architekten Bernd Weinig.

Dass „der Ton zwar die Musik mache“, sei hinlänglich bekannt, der „von ihr genutzte Ton“ führe auch zu vielfältigen, aber andersgearteten Formen, betonte die Künstlerin. Eigene und in einem VHS-Kurs entstandene Exponate verdeutlichten ihre Aussage. Peu à peu erklärte Krug-Schütz den Weg von der Tongrundlage über die Phase der Bearbeitung und Formung bis zum Brennofen (bei 1200 Grad Celsius).

Erster Vorsitzender Peter Pfaff erinnerte zum Schluss lapidar an das geflügelte Wort vom „Applaus als Brot des Künstlers“, dennoch sei es oft, wie bei der Handwerksmeisterin, vonnöten, „auf zwei Beinen zu stehen“. Marianne Krug-Schütz sei deswegen zusätzlich in der Altenpflege tätig. Er bat die Anwesenden und eigentlich alle Interessierten, auch zukünftig die „Schwellenangst“ zu überwinden. Zum Dank überreichte er ein Präsent in Form der „Fränkischen Währung“ (Bocksbeutel). Möglichkeiten zum Besuch der Töpferei sind stets an Sonntagnachmittagen gegeben, quasi unter dem Motto „Keramik, Kaffee, Kuchen“.

 

 

 

Zum Foto: Blick über die Schulter.

Interessierte Zuschauer verfolgen die Arbeit der Keramikerin.

 

 

 

 

 

 

 

Überparteiliche Zeiler Liste feierte ihr Jubiläum.

 

70 Jahre besteht die Überparteiliche Zeiler Liste nun als kommunalpolitisches Element in Zeil am Main. Stellv. Vorsitzender Michael Minnich begrüßte in Vertretung des erkrankten 1. Vorsitzenden Peter Pfaff  Mitglieder und  Gäste, wie MdL Hansjürgen Fahn der Abgeordnete für Unterfranken, Vorsitzende der Wählergemeinschaft Haßberge Birgit Bayer und Kandidatin für den Bezirkstag, Bürgermeister Günther Werner und Gertrud Bühl sowie Kreisrat Ludwig Bock, Altbürgermeister Erich Gessner und Ehrenbürger Pfarrer Österreicher und Ludwig Leisentritt. Anschließend hielt Ch. Winkler einen Vortrag zur Gründungsgeschichte der ÜZl. Nach dem Einrücken der Amerikaner am 12. April 1945 wurde bereits am 21. April Georg Popp zum Bürgermeister "befohlen". Michael Waldhäuser wurde sein Polizeichef, der ihn aber dann bereits im Sept. 1945 ablösste. Im Januar 1946 kam es dann zur  ersten echten Wahl, die mit 92,2 % Wahlbeteiligung Bürgermeister Waldhäuser bestätigte. Als für April 1948 neue Wahlen angesetzt wurden und bisher nur über die alten Parteien SPD, CSU und KPD gewählt werden konnte, trafen sich im Februar 1948 elf Zeiler Bürger, die sich schon vorher "Freunde des Städtchens Zeil" nannten, um die Mitwirkung an der kommenden Wahl zu besprechen.  Grundgedanke war dabei nicht  ein Gegengewicht  zu den politischen Parteien zu schaffen, sondern man wollte es vielmehr auch Persönlichkeiten ermöglichen, den Neu- bzw  Wiederaufbau der Heimatstadt verantwortlich mitzubestimmen, die sich mit keiner der in dieser Zeit vorhandenen politischen Parteien beziehungsweise deren Programmen oder Ideologien  identifizieren konnten. Man wollte auch ohne Parteibuch seinen unmittelbaren Lebensraum tatkräftig mitgestalten. Dieser Gedanke ist auch heute noch der Grundgedanke  überparteilicher Politik. Am 25. April 1948 gründete sich dann die Überparteiliche Zeiler Liste  mit den Gründungsmitgliedern : Josef Drebinger, Rudolf Winkler, Adolf Kötzner, Hermine Heugebauer, Michael Minnich, Hans Kremer, Georg Ortegel, Hans Burger, Josef Wölfel, Ernst Riedl und Hans Herpich. Zur Vorbereitung der Wahl wurde von allen Gruppierungen eine gemeinsame Wahlaufklärung  verbreitet. Hintergrund war die hohe Anzahl ungültiger Stimmen bei der Wahl 1946. Dort ist zu lesen: „ das schwierigste Verfahren für ganz ausgesuchte Wähler ist das Buntwählen“ , also das Wählen quer durch die Parteien, eine Wahlart die vor allem auch heute besonders durch die Überparteilichen propagiert wird.

In der folgenden Wahl erreichte die ÜZl 6 von 16 Sitzen im Stadtrat und stellte mit Rudolf Winkler den Bürgermeister. Vier Heimatvertriebene wurden in den Stadtrat gewählt, es erstmals waren Mitglieder in den Stadtrat gewählt worden , die noch nicht auf eine langanhaltende Bürgerschaft zurückblicken konnten, so der damalige Bürgermeister Rudolf Winkler. Die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen hatten wie anderorts  auf eine eigene Liste verzichtet und Michael Minnich, der Großvater des stellv. Vorsitzenden sagte zur Eröffnung: „ Wir Neubürger sind gewillt uns in unserer neuen Heimat einzufinden, uns den örtlichen Sitten und Gebräuchen unterzordnen und zusammen mit den Altbürgern zum Besten unserer gemeinsamen Heimat zu arbeiten“. Zwischen 3 und 5 Sitzen erreichte die ÜZL in den kommenden Stadtratsgremien, mit Rudolf Winkler , von 1948 bis 1980 und Christoph Winkler von 1992  bis 2010 als Bürgermeister wurden aber auch 50 der 70 Jahre seit der Gründung der ÜZL dieses Amt belegt. Ebenso stellte und stellt die ÜZL Ortsprecher in allen Stadtteilen. Insgesamt gab es bisher mit Rudolf Winkler, Otto Beßler, Hartwin Zecha, Karl-Heinz Schübert und heute Peter Pfaff nur fünf Vorsitzende. Seit 1972 ist  die ÜZL auch über die Wählergemeinschaft im Kreistag vertreten und trägt auch auf Landesebene die Überparteilichkeit mit. Winkler zeigte dann an vielen Beispielen auch die Aktivitäten der ÜZL, wie Wanderungen, Entenessen, Betriebsbesichtigungen, Weihnachtabende, dem Treffen überparteilicher Frauen (TÜF) und oft einfach gemeinsames feiern.

MdL Hans Jürgen Fahn dankte in seinem Grußwort der ÜZL für ihren langen Einsatz und berichtete über Aktivitäten der Freien Wähler im bayerischen Landtag die ohne diese Basis in der Städten und Gemeinden nicht möglich wäre. Birgit Bayer  bezeichnete die ÜZL als Wiege der Freien Wähler, war es doch die erste überparteiliche Gründung im Landkreis, der  noch viele Gründungen folgten.

Zu einem Jubiläum gehören auch Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. MdL Fahn konnte  im Auftrag des Landesverbandes der Freien Wähler  langjährige Mitglieder und Vorstandsmitglieder und für Ihr Engagement und Ihre Verdienste auszeichnen. Stellv. Vorsitzender Michael Minnich konnte dies für die Vorstandschaft der ÜZL vornehmen und als besondere Auszeichnung Karl- Heinz Hiemann  zum Ehrenmitglied ernennen. Über 40 Jahre hatte er die Kasse geführt, war ebenso lange in der Vorstandschaft tätig, hatte vor allem auch wichtige Übersichten über Mitglieder und Daten aller Art ,wie Geburtstagsdaten, Eintrittsdatum usw erstellt. Dies war insofern Pionierarbeit hatte sich die ÜZL früher nur kurz vor der nächsten anstehenden Wahl getroffen und kaum Buch geführt.

 

Unterschrift zum Bild:

v.l. Karl Raab, über 25 Jahre Mitglied, Ortegel Lorenz, 40 Jahre; Raab Gertrud, 25 Jahre; Dürrbeck Helga, 25 Jahre; Hehn Erich, 40 Jahre, Hiemann Karl-heinz, Ehrenmitglied und Ehrennadel in Platin, Ortloff Helene, Ehrennadel in Gold; Hiemann Gisela, 25 Jahre; Hoffmann Franz und Helmut Leykauf, Ehrenadel in Platin; Pottler Christl, Ehrennadel in Golg; Kuhn Hubert, Hetterich Christine, Schönmüller Erika, Minnich Hedwig, Hetterich Robert, jeweils 25 Jahre, MdL Hans-Jürgen Fahn, Mazur Hans-Jürgen und Winkler Elfriede, 25 Jahre; Schübert Martha, 25 Jahre, Werner Schneider , Ehrennadel in Silber, Christoph Winkler, Michael Minnich stellv. Vors; Birgit Bayer;

Nicht dabei : Peter Pfaff, Edwin Stößlein, Ehrennadel in Gold.

 

Weiteres Bild:

Karl - Heinz Hiemann bei der Verleihung der Ehrenmitgliedsurkunde durch Michael Minnich.