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Aktuelles

Die ÜZL bedankt sich für das erwiesene Vertrauen bei der Stadtratswahl. Folgende Kandidaten der ÜZL sind in den neuen Stadtrat der Periode 2014 bis 2020 gewählt:

Christel Pottler

Dr. Peter Brech

Peter Pfaff

Michael Minnich

Tobias Hetterich

 

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Bürgermeister

Rudolph Winkler
Christoph Winkler
Oskar Winkler
Die Bürgermeister der ÜZL

Rudolf Winkler, geboren am 24. April 1919, nach Gymnasium und Kriegszeit von 
1948 bis 1980 Erster Bürgermeister, Ehrenbürger der Stadt Zeil, Träger des
Bundesverdienst-kreuzes Erster Klasse, Medaille des Bayerischen Staatsministeriums 
des Innern für besondere Verdienste um die kommunale
Selbstverwaltung in Silber, Medaille für vorbildliche Heimatpflege,
Medaille für besondere Versdienste um den Denkmalschutz und
andere Auszeichnungen.

 

Er wurde 1948 über die Überparteiliche Zeiler Liste mit 29 Jahren zum jüngsten Stadtbürgermeister Bayerns gewählt. Es galt zunächst, die schlimmen Folgen des Krieges, insbesondere die Wohnungsnot, zu bewältigen. In der Laudatio der Ehrenbürgerurkunde heißt es dazu: ". . . Dank seines Engagements hat die Stadt Zeil einen beachtlichen Aufschwung genommen und gleichzeitig ihr historisches Gesicht bewahrt. Hervorstechende Ergebnisse seiner Amtszeit sind der Bau und Ausbau der Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen der Stadt und der Ortsstraßen, die Anlage des Hainfriedhofs, die Erweiterung der Volksschule, der Bau eines Hallenbades und einer Turnhalle sowie die Errichtung moderner Freisportanlagen. In vorbildlich erschlossenen Neubaugebieten hat sich die Fläche der Stadt verdreifacht. Mit der Zuckerfabrik Franken und dem Möbelwerk Milewski wurden Betriebe von überörtlicher Bedeutung angesiedelt. Daneben war die kulturelle Entwicklung der Stadt ein Herzensanliegen des Bürgermeisters. Er förderte das Vereinsleben, die städtische Singschule und vor allem auch die Denkmalpflege in der Stadt!"

Bei seiner Verabschiedung hinterließ er folgende Anregungen (in Stichworten): Pfarrkirche und Käppele renovieren, Patenschaft mit Römerstadt pflegen, innerhalb des Schulbereiches auf dem Platz des "Josefshauses" Räume für Physik, Chemie und Stadtbücherei schaffen, Sporthalle am Tuchanger, Sportplatz Ziegelanger, Wohnungsbau unterstützen, Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, Entlastung im innerstädtischen Verkehr, Finanzen und Rücklagen zusammenhalten. Rudolf Winkler starb am 17. Juli 1983.

Christoph Winkler, geb. am 1. September 1953, Schule in Zeil und am Gymnasium Haßfurt, 19 Jahre Dienst bei der Bundeswehr mit Studium als 
Diplom-Pädagoge, zuletzt Major und Chef des Stabes im Panzer-
aufklärungsbataillon 12 Ebern.

Bürgermeister von 1992 bis 2010

Einige "Meilensteine":

Umgehungsstraße 2. Bauabschnitt, Baugebiet "Lange Äcker" über eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme mit 400 Wohneinheiten, Städtebauförderungsprogramm mit Hexenturm, ehemaliges Kohlenlager Wölfel, Umbau der Haupt- und Oberen Torstraße, Friedhofsmauer Kreuzfriedhof, Gestaltung und Hochwasserfreilegung Altach mit Einbau Wasserschöpfrad. Sanierung des Stadtturms, der Stadtmauer und der Burgruine Schmachtenberg.

 

Dorferneuerung Sechstal mit Kläranlagen- und Kanalbau, Verkabelung, Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses, Erstellung eines eigenen Dorfwappens, Dorffest zu 750 Jahre  erste urkundliche Erwähnung.

Schmachtenberg: Erweiterung und Sanierung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhauses, 650 Jahr Feier.


,Ziegelanger: Naturnahe Neugestaltung Wedplatz mit See und Feuerlöschweiher, Sanierung Kriegerdenkmal, Zentrale Dorferneuerung als Winzerdorf mit Brunnen, Winzerlaube, Eingangstor und Parkplätzen, Sanierung Gemeindehaus mit neuen Toilettenanlagen,Feuerwehrhalle Küche und Aufenthaltsraum für Feuerwehr, Übungsraum Heimatkapelle, Jugendraum und Lagerrräumen.Feier zu 650 Jahre Ziegelanger. Fußballplatz .

Krum: Radwegbau Zeil-Krum, , Sanierung Feuerwehrhalle ,Rechtkraft Baugebiet Mühklrain-Rabelsgrund, Fest zur 750 Jahr Feier, Unterstützung Kirchensanierung, uvm.

Bischofsheim: Neubau Aussegnungshalle und Umgestaltung Friedhof, Umbau Gemeindehaus für Jugend und Feuerwehr, Neubau Hochbehälter, Sanierung und Erweiterung Kläranlage,Ortsverkabelung mit neuer Ortsbeleuchtung,Festschrift und neues Ortswappen.

 

Weiteres: Aufbau "Netz für Kinder" mit, 2Kinderkrippen, Nachmittagsbetreuung Grundschule, Ganztagsbetreuung Hauptschule, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit, Ganztagsschule mit Anbau von sechs Fachräumen, 5. Gruppe katholischer Kindergarten, 3.Gruppe evangelischer Kindergarten, zwei Klassenzimmer in der Marienschule mit Umbau des Werkraums.

 

Tourismus: Weinwanderweg Abt-Degen-Steig, Photomuseum, Einstellung Fachkraft , Gründung Interessengemeinschaft Fränkisches Weinland, Umbenennung in IG "Abt Degen Weintal".Weinwandertage, Weinpark, Ausbau Grohehäuschen für Wein- und Biervermarktung,Hausbegrünungsaktion, Wohnmobilstellplatz, Weihnachtsbeleuchtung, Beleuchtung Marktplatz und Stadtturm, 600 Jahre Marktrechtsfeier, Burgfest, Seniorenfasching, Faschingszug mit "Zeiler Schlack" Weihnachtsmarkt, Rundwanderweg  "Hohe Wann",  mit Naturschutzgebiet, Naturerlebnispfad mit Biotop Ziegelanger, Life-Naturprojekt, uvm.

Gewerbe/Industrie:Ansiedlung der Fa. Kritzner und Blumengroßhandel, Busunternehmen Fa. Will, Erweiterung Göller, Gerüstbau Raum, Fa. Termin, Fa Wölfel, Gerüstbau Müller, und weitere, Baugebiet "Obere Altach II" mit Ansiedlung Fa. Firner,Wiedernutzung ERBA-Gelände und Ansiedlung Outlet- Center. Ausbau der Mainlände zum Leistungsfähigen Hafen und Industriegebiet "Hafen", Umbau Stadtwerke in einen eigenständigen Wirtschaftsbetrieb, Gewerbegebiet "Gröbera 2 ",Industriegebiet Zuckerfabrik, uvm.

Infrastruktur: Überrechnung und Systemplanung des gesamten Abwassernetzes mit Kläranlagenbau, Regenüberlaufbecken und Kanalerneuerungen mit Anschluß Krum, Flächennutzungsplan,Verkehrsentwicklungspläne,


Verbesserung der Wasserversorgung: Bau Hochbehälter Hohe Wann und Bischofsheim, Erneuerung der Trinkwasseraufbereitungsanlage auf neuesten Stand und der Bau von zwei zusätzlichen Brunnen im Zweckverband. Sanierung Quellgebiet Neubrunn.,Erneuerung von Hauptwasserleitungen, Anschluß Krum und Sechsthal an die Wasserversorgung, Aufbau des Abfallwirtschaftskreislaufsystems mit  Restmüll-, Bio-, Papiertonne, Wertstoffhof, Containerplätzen,spezieller Service wie Windeltonne und Vergütung bei Nutzung Mehrwegwindeln, Wertstoffabholung bei Senioren, ÖPNV und Citybus für Senioren uvm.

 

Vereine: Ausrüstung und Unterstützung fer Feuerwehren,  Vielfältige Unterstützung der Vereine materiell und finanziell, z.B.Sportplatz und Vereinsheim FC Ziegelanger, Vereinsheim FSV Krum, Anglerverein Ziegelanger, Garagen MSC, Strom- und Wasseranschluß Verein für Dt Schäferhunde, Einführung "Zeiler Abend" zur Ehrung verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger in Vereinen und Ehreämtern,Blumenschmuck etc, Gründung Seniorenbeirat, Pflege Patenschaft zu den Röerstädtern und zur Bundesweh, Zuschüsse zum Erwerb von Ausrüstungsgegenständen dere Vereine, jährliche Vereinszuschüsse,  uvm

 

 

 

Übrigens: Der Bürgermeister Christoph Winkler war Bürgermeister in der 3.Generation der Familie Winkler, denn bereits 1926 wurde Oskar Winkler zum Bürgermeister der Stadt Zeil gewählt. . .

Oskar Winkler wurde am 1. November 1881 geboren, nach seiner Heirat zog es ihn nach Zeil, er war Kaufmann in Sachen Steinwaren, vor allem Schleifsteine sowie Kolonialwaren. Nach der Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg war er Stadtrat 
und Zweiter Bürgermeister. Während dieser Zeit streckte er

eigene Finanzmittel vor, damit die Stadt den notwendigen Kupferdraht für die Elektrifizierung der Stadt kaufen konnte! 
Im Januar 1926 wurde er nach dem Tod des Bürgermeisters Nikolaus Drebinger Erster Bürgermeister. Dazu die Chronik: 
". . . ein den geistigen Strömungen der Zeit aufgeschlossener, überlegter, aber zugleichbeweglicher Mann. Allen politischen Einseitigkeiten abhold, suchte er in seiner Arbeit für Zeil das 
Beste des Gemeinwesens . . .". Er kurbelte durch Notstandsarbeiten die Zeiler Wirtschaft an; so wurden Wege errichtet, wie etwa die Straße nach Bischofsheim, der Bau des Schulhauses Marienschule mit Einweihung im Oktober 1927 
initiiert, ferner fielen unter seine Regie das Caritashaus 
1930/1931, der Grabengärtenbau, der erste Generalbebau-ungsplan, viele soziale Leistungen, die Verbesserung des Feuerschutzes durch eine neue "Feuerspritze mit Zubehör" 
und die Sicherung der Wasserversorgung, auf deren Grundlage die Stadt heute noch baut. Am 21. Februar 1932 starb Oskar Winkler nach sechs Jahren in seiner Funktion als Erster Bürgermeister.